Heute hatten Dagmar Schmidt, MdB, und Cirsten Kunz, Direktkandidatin für die Landtagswahl, zu einer Betriebsbesichtigung nach Hüttenberg eingeladen. Dabei war auch eine kleine Delegation der SPD Hüttenberg.
Besichtigt wurde die Firma Andreas Seul, Orgelbau. Er hatte Dagmar um ein Gespräch gebeten, da die EU eine Verordnung über die Verwendung von Blei auf den Weg bringt, die die Arbeit der Orgelbauer unmöglich machen wird.
Nach einer ausführlichen und äußerst interessanten Vorstellung seines Unternehmens kam er auch auf die Problematiken seines Berufsstand zu sprechen, die sich vor allem im fehlenden Nachwuchs und dem fehlenden Interesse der Politik äußerten, da Orgelbauer leider keine Lobby haben. Bei nur etwa 1500 Orgelbauern in Deutschland auch kein Wunder.
Wir waren alle der Meinung, dass uns selten eine so vielschichtige Tätigkeit vorgestellt wurde wie von Andreas Seul. In seinem Beruf sind Kenntnisse der Holzbearbeitung, Metallbearbeitung, Elektrik und Elektronik und natürlich auch der Musiktheorie nötig.
Gerade auch die Tatsache, dass er bei seiner Tätigkeit europaweit unterwegs ist, sollte jungen Menschen doch entgegenkommen. Aber leider fehlt auch hier wie in vielen anderen Branchen der Nachwuchs.
Bleibt zu hoffen, dass der Besuch von Dagmar Schmidt und Cirsten Kunz ein wenig die Aufmerksamkeit auf diese Branche lenkt.




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